Hochzeits-Make-up & Braut-Frisur



Unbestritten ist die Braut der Mittelpunkt jeder Hochzeit – sorry, Bräutigame! Die Braut bezaubert nicht nur durch ihr Kleid, ihr Styling überzeugt im Idealfall als "Gesamtkunstwerk". Natürlich gehören dazu Brautfrisur und Hochzeits-Make-up.

Die Hochzeitsfrisur wird sehr vom Brautkleid beeinflusst: Zu einem romantischen Kleid passen beispielsweise natürliche Wellen oder eine aufwändige Hochsteckfrisur, gern auch mit eingearbeitetem Schmuck aus Blumen oder Perlen.

Zu einem sehr modernen Kleid, einem Kostüm oder einem Hosenanzug sehen schlichte, elegante Frisuren sehr gut aus, vielleicht noch gekrönt von einem extravaganten Kopfschmuck aus Federn.

Generell immer beliebt sind Haaraccessoires mit Strasssteinen oder Perlen, wie zum Beispiel ein Diadem. Das sieht am besten in Kombination mit Steckfrisuren aus und lässt sich auch gut mit einem Schleier kombinieren – ein echter Prinzessinnenlook!

Sehr elegant sind auch Frisuren im "Jackie O."-Stil, also hochtoupierte Bienenkorb-Frisuren, die mit einem auffälligen Haarband geschmückt werden können. Diese Frisuren sind sehr streng, passen also nicht zu sehr verspielten Hochzeitskleidern.

Ob Sie nun Ihre Traumfrisur schon gefunden haben, oder noch gar nicht wissen was Sie wollen, einen Termin bei Ihrem Friseur sollten Sie trotzdem möglichst sofort vereinbaren. Am besten bringen Sie ein Bild Ihres Brautkleides mit, damit Sie zusammen mit dem Friseur die ideale Frisur aussuchen können. Informieren Sie sich schon jetzt, was Ihre Frisur kosten wird.

Die Frisur sollten Sie vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit "testen". Falls Sie schon Haarschmuck besorgt haben oder einen Schleier tragen werden, bringen Sie alles zum Probefrisieren mit. Nun können Sie sehen, wie die Frisur Ihnen steht, ob Sie sich wohl damit fühlen und wie lange das Frisieren dauert. Das ist wichtig, damit Sie am Tag der Hochzeit besser planen und Terminschwierigkeiten vermeiden können.

Machen Sie einen Termin für Ihren Hochzeitstag aus. Viele Friseure bieten auch an, an diesem Tag nach Hause zu kommen. In den meisten Salons gibt es auch Visagisten, die das Hochzeits-Make-up machen können. Nehmen Sie ruhig einen Profi in Anspruch! Vermutlich werden Sie nie wieder in Ihrem Leben so oft fotografiert – da lohnt sich ein Make-up vom Experten.

Wie für die Frisur gilt für das Make-up: Vorher einen Probetermin vereinbaren! Sonst kann es schnell zu unerwarteten Problemen kommen, wenn die Braut plötzlich vollkommen verändert ist, aber eigentlich einen völlig natürlichen Look wollte, oder sich ein dramatisches Make-up gewünscht hat, aber wie ein Unschuldsengel aussieht.

Aktuelle Faustregel für das Braut-Make-up: Dezent den eigenen Typ unterstreichen statt wild anmalen! Gerade mit einem weißen oder hellen Kleid darf das Gesicht nicht "übermalt" werden. Es ist eine Kunst, die Gesichtszüge gerade so zu betonen, dass das Kleid nicht übertönt wird, die Braut aber auch nicht zu blass und konturenlos aussieht.

Für das Braut-Make-up gelten ähnliche Regeln wie für Kleid, Schuhe und Frisur: Es muss gut aussehen, die Braut muss sich wohl fühlen, und es muss den Tag überstehen. Das bedeutet für das Make-up: wasserfest muss es sein! Planen Sie für das Make-up wie für die Frisur ausreichend Zeit an Ihrem Hochzeitstag ein.

An diesem Tag muss das Augen-Make-up so manches Tränchen überstehen, der Lippenstift wird höchstwahrscheinlich weggeküsst, und bei den vielen Umarmungen darf das Make-up nicht abfärben.

Der Lippenstift ist das kleinste Problem, er kann im Laufe des Tages immer wieder problemlos nachgeschminkt werden. Allerdings machen es die modernen langhaftenden Lippenstifte möglich, dass die Braut die gesamte Hochzeitsgesellschaft küsst – ohne Spuren zu hinterlassen!

Bei Wimperntusche und Foundation ist es aber wichtig, dass wasserfeste bzw. langhaftende Produkte verwendet werden. So schaden auch Tränchen und Umarmungen dem makellosen Braut-Make-up nicht. Es schadet nicht, hier Produkte in Profi-Qualität zu verwenden.