Lebenslauf in der Hochzeitszeitung



Der Lebenslauf des Brautpaares gehört auf jeden Fall in die Hochzeits-Zeitung.

Es ist üblich, den Lebenslauf mit dem Steckbrief von Braut oder Bräutigam zu verbinden. In der Regel kommt zuerst der Steckbrief und danach gleich der Lebenslauf. Nun darf man sich hier natürlich keinen tabellarischen Lebenslauf vorstellen, wie er im Berufsleben üblich ist. Die Verfasser dürfen hier ruhig ein wenig humorvoll und kreativ arbeiten.

Natürlich werden trotzdem gewisse Grundlagen eingearbeitet, wie beispielsweise das Geburtsdatum, der Wohnort, der Werdegang. Die Antworten müssen ja nicht ganz so ernsthaft gemeint sein. Man sollte nie vergessen, dass die Hochzeitszeitung nicht bierernst gemeint ist, dass sie die Hochzeitsgäste in erster Linie unterhalten soll, wenn sie auf der Feier durch die Hände geht, oder gar von Gästen gegen einen kleinen Obulus gekauft wird, der dem Brautpaar zugute kommen soll. Humor darf also durchaus sein, denn die Hochzeitsszeitung für ein Brautpaar aus der Verwandtschaft oder aus dem engen Freundeskreis ist immer eine schöne Erinnerung, die gerne auch viele Jahre später mal aus der Schublade gekramt wird, um sich an ein besonders gutes Fest zu erinnern.

Hobbys und Interessen gehören eigentlich zur Rubrik „Steckbrief“, können aber im Lebenslauf noch ein wenig ausgearbeitet werden. Ein paar Fotos aus den einzelnen Lebensstationen von Braut oder Bräutigam aus den verschiedenen Lebensphasen lockern den Lebenslauf auf und finden meistens großen Anklang – zu sehen, wie sich ein Mensch verändert hat, auf dem Weg von der Geburt über den Kindergarten, Grundschule, Schule, Berufsausbildung und ähnliches, ist doch immer wieder interessant und darf ruhig verwendet werden.