Die Brautschuhe



Brautschuhe sind ein schwieriges Kapitel. Die meisten Bräute tragen ein Kleid in einem von vielen Weiß- oder Cremetönen – und das schränkt die Auswahl an dazu passenden Schuhen enorm ein. <
br> Wer nicht durch Zufall und mit viel Glück in einem normalen Schuhgeschäft auf die perfekten Hochzeitsschuhe stößt, kann in Brautmodengeschäften oder im Internet fündig werden – die Schuhe sind allerdings oft etwas teurer als "normale" Schuhe.

Beim Kauf von Hochzeitsschuhen müssen Sie auf mehrere Punkte achten:
  • Farbe: Die Farbe des Schuhes sollte perfekt zum Kleid passen. Nur sehr selten sieht es gut aus, wenn man mit der Farbe leicht daneben liegt.

    Wenn Sie gar keine farblich passenden Schuhe finden, sollten Sie sich vielleicht überlegen, Schuhe in einer Kontrast- oder Akzentfarbe zu wählen, also etwa passend zum Brautstrauß oder bestimmten Elementen Ihres Kleides.

  • Stil: Der Stil des Schuhe sollte natürlich zum Kleid passen. Zu einem Renaissance-Kleid passen keine Schuhe im 80er-Stil und keine Cowboy-Stiefel – auch nicht, wenn sie weiß sind! Der Gesamteindruck zählt wirklich, und welche Braut will schon ständig daran denken müssen, ihre Füße unter dem Kleid zu verstecken, damit man die Schuhe auf den Bildern nicht sieht?

  • Form: Hier geht es weniger um das Aussehen, sondern mehr um die Passform. Achten Sie darauf, dass die Schuhe Ihnen wirklich passen! Auch die allerschönsten Schuhe sind es nicht wert, dass Sie sich hineinzwängen, wenn sie einfach zu schmal sind. Vielleicht denken Sie sich "Die Schuhe sind so schön! So schlimm wird es schon nicht werden!" Doch. Das wird es. Die Hochzeit ist nicht nur hoffentlich der schönste Tag im Leben – sie ist meist auch einer der längsten Tage, an dem Sie meistens auf den Füßen sind!

  • Absatz: Achten Sie darauf, dass der Absatz nicht zu hoch ist. Wie oben erwähnt, ist Ihr Hochzeitstag sehr lang, und Sie werden viel stehen und auch tanzen – das belastet die Füße!

    Probieren Sie Ihre Schuhe auch schon früh zusammen mit dem Kleid an, damit eventuell der Saum angepasst werden kann. Denken Sie daran, das Kleid auf jeden Fall noch einmal anzuprobieren, falls Sie sich für andere Schuhe entscheiden! Schon ein halber Zentimeter Absatzhöhe mehr oder weniger kann einen dramatischen Unterschied beim Kleid machen.

    Falls Sie in etwa so groß sind wie Ihr Partner oder gar größer, wissen Sie wahrscheinlich schon am besten, welche Absatzhöhe Sie ihm "zumuten" können.

  • Material Die meisten Brautschuhe sind aus Stoff, speziell aus Satin. Der Vorteil: Stoffschuhe lassen sich in viele Farben einfärben, so dass sie nicht nur passend zu jedem Kleid angefertigt werden können, sondern nach der Hochzeit umgefärbt auch als "Zivilschuhe" verwendet werden können.

    Lederne Brautschuhe sind eher selten, sind aber meist haltbarere als Stoffschuhe. Allerdings gibt es im "normalen" Leben eher selten Gelegenheit, weiße Schuhe zu tragen, zumal die Brautschuhe meist auch immer nach Brautschuhen aussehen.

Egal aus welchem Material, vergessen Sie nicht die Brautschuhe vor der Hochzeit einzutragen. Am besten tragen Sie die Schuhe einen ganzen Tag lang, damit Sie merken, ob sie bequem genug sind. Natürlich sollte das im Haus geschehen, damit die schönen weißen Schuhe nicht verschmutzen!

Den alten Brauch, dass die Braut ihre Schuhe mit gesparten Pfennigen kauft, gibt es übrigens immer noch. Inzwischen spart sie natürlich Cents, aber wie früher auch soll das jahrelange Ansparen von Kleingeld ein Zeichen für Sparsamkeit und Beständigkeit sein. Unser Tipp: Tauschen Sie das Kleingeld vor dem Schuhkauf in einer Bank um. Die meisten Geschäfte sind nicht begeistert von soviel Klimpergeld ...